Mar. 19th, 2008

ein bißchen rückmeldung

so, jetzt bin ich offiziell wieder da.
habe mich in s erholt und einige inspirierende tage mit buchmesse und [info]khanas besuch gehabt, jetzt muß ich all das aufholen, was ich in der zeit nicht erledigt habe.
lj chaos (so heißt der bookmarks-ordner bei mir, in dem die diskussionen über die regelmäßig wiederkehrenden katastrophen gespeichert sind) lenkt mich vom arbeiten ab, aber das liegt nicht am lj chaos, sondern daran, daß ich mich zu leicht ablenken lasse und den computer nicht abgeschaltet habe. trotz der erfahrung, daß ich BÜCHER gelesen habe, während ich ohne meinen laptop in s war. und mich sogar darauf hab konzentrieren können.
ich versuche, langsam all die überfälligen kommentare nachzuholen, aber an sich hab ich derzeit nicht so richtig viel lust zu posten. auch nicht wegen dem lj chaos. sondern einfach so. bei mir passieren die sachen in phasen. demnächst werde ich wieder eine jeden-tag-posten-phase haben.
das boykott mache ich mit, weil ich neugierig bin, was passiert, also, wie viele dabei sind und wie die stats aussehen. nicht, weil ich denke, daß es so super effektiv sei. im prinzip kann lj eh machen, was es will.

ach ja, khana hat mich mit ihrer spontaneität angesteckt, ich habe endlich die dummen unnötigen langen haare abgeschnitten und mich danach viel viel besser gefühlt.
und was noch gut ist, eigene charaktere im kopf zu haben, die nicht zu einem fandom oder in ein rollenspielsystem gehören. ich spiele dieses browsergame, das mich dazu bringt, einen haufen neue leute auszudenken, die in meinem land da wohnen, und neue wortkonstruktionen, landschaften, plots. ich kann damit machen, was ich will, ganz ungewohnt. dann entwickeln sich auf einmal die geschichten wie von selbst. macht mir gerade mehr spaß als fandom meta, weil fandom meta ja derzeit auch mein job ist, und mit irgendwas muß man sich ja erholen. oh, und deutsch reden die da. sooo streßfrei.

mehr irgendwann.

Mar. 2nd, 2008

Relativ windstill. (Flaute?)

Ich hatte mich so auf den Sturm gefreut, aber dann habe ich nichts von ihm mitbekommen. Als er da war, schlief ich; ich wankte nur kurz im Halbschlaf zum Fenster (weil A mich weckte) und dachte 'naja, so großartig ist das ja gar nicht', dann ging ich wieder schlafen. Hätte es nicht ein bißchen länger und heftiger hier stürmen können?

Heute nacht aufgewühlte Träume, haben mir geholfen, mich wieder etwas gelassener zu fühlen, als ich aufstand, trotzdem es schon so spät war. Rennen hindurch zwischen Weinstöcken, verzweifelt, mit Verfolgern, dann lag ich auf dem Rücken zwischen den Weinstöcken und bewegte mich nicht, und dachte, es kann gar nicht sein, daß sie mich nicht sehen, nur weil ich mich nicht bewege, aber so war es anscheinend, es sei denn, die eine Verfolgerin hat im Geheimen auf meiner Seite gestanden. Sie gingen weg, ich floh zum Meer (ich glaube, das war vielleicht in Ivana [1]). Da traf ich Jack Harkness. Wir mußten auch vor irgendwas fliehen. Am Ende waren wir in Katakomben, verbargen uns vor etwas Bedrohlichem (Kaltem? Oder Explosion?), ich fand eine offene Tür nach draußen, ganz unverhofft, ins Helle. Draußen stand Jack mit seinem Team, sie sicherten mit ihren Waffen die Tür. Ich warnte den Jack, der mit mir unterwegs war, daß da ein anderer Jack vor der Tür stand.
Wir kamen raus, Jack ( nur noch einer) hatte vergessen, wer er war, erinnerte sich nur noch an wenige Bilder. Wir fuhren, glaube ich, mit einem Boot, da war es eine Zukunftswelt. Bin nicht mehr sicher.
Und am Ende stieg ich dann mit S zu einer Burg hinauf, wo es Zimmer gab. Wir wollten heute Wein trinken, morgen auf ein Konzert gehen, es war weit, wir wollten mit Straßenbahnen (gibt es oft in meinen Träumen) und Zügen hin fahren, kein Problem, nur der Rucksack ist schwer (und das ist ganz im Ernst auch real meistens mein Problem).

Meine Traumsprache ist eine komische Mischung aus pfälzisch und britisch, die Landschaft, meine ich. Ständig gibt es da Burgen, wie die im Pfälzerwald, die tauchen immer und immer wieder auf, jetzt noch der Wein, doch die Klippen und das Meer, das muß England gewesen sein oder Schottland, so wirkte/ roch es. Sprache der inneren Heimaten.
(Ich könnte Ivana als mein inneres Land konstruieren. Dann muß ich mir noch eine Religion ausdenken.)


[1] Ich spiele ein komische Browsergame, da heißt mein Land so. Es ist ein buntgemischtes Land. Ich schreibe ein bißchen was darüber, nichts, was weiter Sinn ergibt, und man kann getrost drüberlesen, wenn ich davon rede.